Bergsteiger aus einer Gletscherspalte durch Air-Glaciers-Rettungsteam befreit

Am Sonntag gerieten drei Bergsteiger auf dem Breney-Gletscher (Westseite des Pigne d'Arolla) auf über 3'500 m Höhe in Schwierigkeiten. Der mittlere Skialpinist der Seilschaft wurde beim Überqueren einer Schneebrücke überrascht, als diese unter ihm nachgab. Er stürzte in eine 40 m tiefe und 300 m lange Gletscherspalte und hing mehr als 8 m unter der Oberfläche in der Luft. Zum Glück hatten die drei Bergsteiger die Gefahr einer Gletscherspalte an dieser Stelle richtig eingeschätzt und sich angeseilt - eine weise Entscheidung, die ihm das Leben rettete.

Der Alarm der Notrufnummer 144 wurde um 11.40 Uhr ausgelöst. Nur wenige Minuten später, flog der erste Air-Glaciers Helikopter samt Einsatzmaterial (Dreibein, Schneepfähle, Seile, Winden usw.), mit einem Bergretter an Bord zur Unfallstelle. Eine zweite Rettungsmaschine mit einem zweiten Bergretter und einem Arzt an Bord kamen schnell dazu. Nachdem das Gebiet sondiert und alle anwesenden Personen sowie das Material mit Rettungsleinen gesichert waren, konnten die Rettungskräfte mit ihrer Arbeit beginnen. Einer der Bergretter stieg mit einer Seilwinde und einem Dreibein, das über der klaffenden Öffnung der Gletscherspalte angebracht war, die vereiste Wand hinunter zu dem Verletzten und zog ihn dann an die Oberfläche. Der Unglückliche wurde sofort vom Arzt untersucht und aufgewärmt, bevor er am frühen Nachmittag mit dem Rettungshelikopter ins Krankenhaus von Sitten geflogen wurde.

Mehr Schrecken als Leid! Glücklicherweise und trotz der schwierigen Rettungsbedingungen mit heftigen Windböen, die die Manöver des Helikopterpiloten nicht gerade erleichterten konnte der Verunfallte geborgen werden.

VORSICHT IST GEBOTEN!
Die Einsatzteams von Air-Glaciers möchten alle daran erinnern, bei Ausflügen in die Berge besonders vorsichtig zu sein. Der Frühling kommt, die Berghütten beginnen wieder zu öffnen, und immer mehr Menschen begeben sich in die Berge - vor allem in diesem Winter, dem Jahr der Patrouille des Glaciers. Die Alpen sind ein unglaublicher Spielplatz, der voller verborgener Schätze steckt, die es zu entdecken gibt. Die derzeit geringe Schneedecke am Alpenhauptkamm und die starken Winde machen die Bedingungen jedoch noch schwieriger. Die Gletscher sind offen und besonders tückisch mit sehr dünnen und brüchigen Schneebrücken, die unter dem Gewicht eines Bergsteigers leicht nachgeben können und durch die wiederholten Begehungen der Nutzer schnell brüchig werden. Air-Glaciers empfiehlt jedem, seine Bergtour gut vorzubereiten, sich entsprechend auszurüsten und seine Fähigkeiten gut einzuschätzen, die Gefahren der Berge zu erkennen, um kein unnötiges Risiko einzugehen. Gegebenenfalls empfiehlt sie auch, die Dienste eines Bergführers in Anspruch zu nehmen, um eine optimale Sicherheit und Betreuung zu gewährleisten.

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